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Um sich den Muttermund und die Scheide anzusehen, benutzt der
Frauenarzt oder die Frauenärztin das Spekulum, was wie ein
Entenschnabel aussieht. Das ist ein zweiteiliges kleines Instrument
aus Edelstahl, dessen "Zungen" sich auseinanderklappen
und feststellen lassen. Damit werden die aneinander- liegenden Wände
Deiner Scheide aufgehalten, so dass der Muttermund sichtbar wird.
Manchmal werden auch Spekula aus zwei Teilen, die wie grosse
Haken mit abgerundeten Kanten aussehen, benutzt. Bevor die Ärztin
oder der Arzt das Spekulum in die Vagina einführt, wird sie es wahrscheinlich
unter fliessenden Wasser oder auf einer Wärmefläche etwas anwärmen
- das fühlt sich für Dich angenehmer an als kaltes Metall. |
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Auch
das kann Dir nützlich sein, wenn Du Dich ablenkst - vielleicht spricht
der Arzt, die Ärztin oder die Assistenz mit Dir.
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In
einer japanischen Praxis:
Schräges Einführen des Spekulum,
da das weniger schmerzt, falls die Scheide zu trocken ist.
Normalerweise
hat die Vagina immer ein feuchtes Milieu. Ausserdem
wird das Instrument mit warmen Wasser angefeuchtet oder auch mit einem Gleit-Gel
bestrichen.
Die Grösse der Spekula werden
entsprechend der Grösse der Scheide ausgesucht.
Auch für "Jungfrauen" gibt es ganz
schmale Instrumente. |
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