Vergiss
bitte das ruhige Atmen nicht. Der
Abstrich tut nicht weh.
Dann
streicht sie mit einem Wattestäbchen (Spatel,
Abstrichstäbchen) an der Scheidenschleimhaut
(Sekretabnahme) und
am Muttermund entlang (davon
spürst Du so gut wie nichts) und wischt
den Belag anschliessend auf einem flachen Glasplättchen (Objektträger)
ab. Das ist der so genannte Abstrich.
Ein Abstrich
wird während der visuellen Untersuchung entnommen. Das Verfahren ist im
allgemeinen schmerzlos. Der Arzt benutzt einen Abstrichtupfer, eine kleine
Holzspatel oder eine Bürste um eine Probe vom Zervixkanal (Öffnung zum Uterus/Gebärmutter) zu entfernen. Diese Proben werden unter dem Mikroskop auf Abnormalitäten,
die möglichen Krebs oder präkanzeröse Bedingungen anzeigen können,
untersucht.
Wenn eine Abnormalität mit dem Abstrich gefunden wurde, ist es
möglich, dass Sie
nur in einigen Wochen oder Monaten einen Wiederholungsabstrich benötigen.
In anderen Fällen ist es möglich, dass Sie eine Kolposkopie, die
in der Arztpraxis vorgenommen werden kann, benötigen. Der Arzt benutzt
ein besonderes Mikroskop, Kolposkop genannt, um die Zervix anzuschauen.
Ein weiterer
Test den Sie eventuell benötigen, ist eine Biopsie.
Eine kleine Probe wird durch die Scheide vom Zervix (Gebärmutterhals)
entfernt. Die Probe wird dann fuer eine mikroskopische Untersuchung abgesandt.
Ebenso wie die Kolposkopie kann eine Biopsie in der Arztpraxis vorgenommen
werden.