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Manche
Frauen wechseln mehrmals den Gynäkologen, bis sie jemanden finden, mit dem sie zufrieden
sind!
Ein optimales Verhältnis
zur Frauenärztin oder zum Frauenarzt entwickelt sich bei gegenseitigen
Vertrauen.  PHOTO:
Ein ungezwungenes Gespräch einer
Frau mit ihrem kompetenten und vertrauensvollen Arzt. Gemeinsames Lachen lässt entspannen.
Jede Frau sollte sich
auch als Kundin fühlen, die schliesslich eine Dienstleistung erwartet
- z.B. das sachliche ausführliche
Gespräch mit dem
Arzt oder der Ärztin und eine gründliche Untersuchung möglicher
Beschwerden bzw. bei der Vorsorgeuntersuchung. |
Dieser
"Horror" muss aber nicht sein. Für manche ist es vielleicht nur aufregend,
weil eben neu: Tatsächlich muss eine Frau in der Praxis erst einmal
gar nichts, sie muss sich auch nicht ganz nackt ausziehen. Wer zum Frauenarzt
oder zu Frauenärztin will, kann das aus verschiedenen Gründen
tun.
siehe oben
Gründe
für den Arztbesuch
Jedes Mädchen,
jede Frau kann auch zum Frauenarzt gehen, weil sie sich untersuchen lassen
will, weil sie wissen möchte, ob mit ihrem Körper alles in Ordnung
ist, oder einfach weil sie neugierig ist, wie es da aussieht, und gerne
mehr wissen und mitreden will, wenn die Freundinnen ihre Erfahrungen austauschen.
Aber auch, wenn bei einem Mädchen mit 15 oder 16 Jahren noch keine
Blutungen eingetreten sind oder wenn die Periode ausbleibt, sollte sie
ärztlichen Rat einholen. Auf keinem Fall!
muss sie zum Frauenarzt gehen, nur weil die Mutter oder der Vater sie dazu
drängen. Oder weil der Freund unbedingt will, dass sie sich die Pille
verschreiben lässt. Es gibt nur zwei Gründe zum Frauenarzt zu
gehen: Ein Mädchen will das tun, oder ein Mädchen hat Beschwerden.
Eine Frau fragt:
Ich bin
20 Jahre alt und habe Angst, zum Frauenarzt zu gehen. Meine Mutter sagte
mir, dass es so langsam mal Zeit wird, dass ich mir einen Termin hole,
jedoch blocke ich dann immer ab. Wie kann ich meine Angst überwinden?
In den meisten Fällen scheuen
sich junge Frauen davor, sich erstmals beim Frauenarzt vorzustellen. Meistens
ist es die Angst vor dem Unbekannten, die sie vor dem ersten Besuch zögern
lässt.
Hilfreich könnte es daher sein, mit Ihrer Mutter
oder einer guten Freundin über den Ablauf einer frauenärztlichen
Untersuchung zu sprechen. Aus deren Erzählungen können Sie sicher
erkennen, dass Ihre Ängste zum grössten Teil unbegründet sind. Auch sollten Sie
sich vorher bei der Auswahl des Arztes (oder in Ihrem Fall vielleicht
besser: der Ärztin) von einer Person Ihres Vertrauens beraten lassen.
Bei Ihrem erste Besuch sollten
Sie sich nicht scheuen, Ihre Ängste offen darzulegen, nur so kann die Ärztin auf
diese eingehen. Vielleicht können Sie sich ja auch eher zu einem Besuch
überwinden, wenn Sie sich für den ersten Termin auf ein Vorgespräch ohne
Untersuchung festlegen und dies auch gleich kundtun.
Das Verständnis der Ärztin würde
dann auch Ihr Vertrauen wecken. Sollte Ihnen solch ein Vorgehen nicht behagen,
gibt es auch noch die Möglichkeit, ein Frauenzentrum in Ihrer Stadt zu
kontaktieren. Adressen findet Frau im Branchenbuch. |