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..UpDate: 09.08.2011 |
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Wie läuft nun der erste Besuch bei der Frauenärztin oder beim Frauenarzt ab ? Die Wahl ist getroffen, man hat sich bereits angemeldet (per Telefon), oder die Mutter hat es für einen gemacht, und der Termin rückt näher. Zunächst mal ist es wie bei jedem anderen Arzt auch: Man kommt rein, geht zur Anmeldung und dann ins Wartezimmer.
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| Frankfurt / Münster, 03.04.2001 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Damit sie sich bei ihrem Arzt gut aufgehoben fühlen, haben sie, so ergab die aktuelle Leios-Studie des Antibabypillen-Herstellers Wyeth Pharma GmbH, Münster, ganz konkrete Vorstellungen. |
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Nachstehend zehn Anregungen für eine noch Teenager-gerechtere Gestaltung der Praxis: 1. Wichtig – der erste Kontakt: Die Arzthelferin Junge Mädchen sind aufgeregt, wenn sie Gynäkologen aufsuchen: Es ist die Arzthelferin als erste Anlaufstelle, die laut 64 Prozent aller Befragten für eine entspannte Atmosphäre sorgt. Sie sollte schon einmal relevante Informationen vermitteln und den Mädchen außerdem die Chance geben, bereits vor Behandlungsbeginn Fragen stellen zu können. Und nett sollte sie sein, denn: 74 Prozent der Studienteilnehmerinnen legen beim Besuch eines Gynäkologen besonderen Wert auf eine sympathisch-offene Arzthelferin. 2. Bloß nicht warten müssen! Teenagerinnen haben es eilig, und – je älter sie werden - sogar noch eiliger. Deshalb sollten sie nicht allzu lange im Wartezimmer sitzen. Insbesondere die 17-18-Jährigen geben zu 68 Prozent kurze Wartezeiten als ausgesprochen wünschenswert beim Gynäkologenbesuch an. 3. Wartezimmer und Praxisräume: Schön, hell und freundlich, bitte! Die Jugendlichen wissen, was sie wollen. Auf der Wunschliste auf Platz Drei, gleich nach einer netten Arzthelferin und einer kurzen Wartezeit, rangiert die Gestaltung der Praxis. Hell, warm und farbenfroh, mit gemütlichen Sitzgelegenheiten - so sollte das ideale Wartezimmer aussehen. 4. Take home? Informationsbroschüren to go Trotz des selbst diagnostizierten guten Informationsstandes sind junge Mädchen wissensdurstig und informationshungrig. Für das „optimale“ Wartezimmer wünschen sich 27 Prozent der Teenagerinnen Informationen zu den Themen Verhütung, Sexualität und Untersuchungsablauf. Bei den 17-18-Jährigen steigt diese Zahl sogar auf 32 Prozent. 37 Prozent wünschen sich Informationsmaterialien zum Mitnehmen. 5. Wie die Mutter, so die Tochter Für die jungen Mädchen kommt der Gynäkologe nicht aus den Gelben Seiten. Den lassen sie sich fast ausschließlich empfehlen - nämlich zu 59 Prozent durch ihre Mütter und zu 29 Prozent von ihren Freundinnen. Die Mütter sind es dann auch, die in 62 Prozent aller Fälle ihre Töchter beim ersten Gynäkologenbesuch begleiten. Allerdings gibt es auch eine Minderheit von 11 Prozent, die auf keinen Fall den Gynäkologen der Mutter besuchen will – dies größtenteils aus der Angst heraus, dass der Arzt vielleicht doch mit der Mutter über den Besuch sprechen und intime Details „ausplaudern“ könnte. Deshalb gilt: Sprechen Sie mit der Mutter darüber, wie sie ihre Tochter auf den ersten Besuch vorbereiten sollte und weisen Sie sie darauf hin, dass dieses Thema mit Sensibilität und Einfühlungsvermögen angeschnitten werden sollte. Die „kategorische Verordnung“ des Arztes durch die Eltern könnte auch Widerstände provozieren. 6. Lieber zur Frauenärztin – aber wenn man nun mal ein Mann ist? Sicherlich, Gynäkologinnen werden von den Befragten größtenteils bevorzugt. Dennoch haben männliche Kollegen mehr als eine Chance, ebenfalls konsultiert zu werden. 14-18-Jährige nämlich, die schon gute Erfahrungen mit einem Gynäkologen haben, würden auch in Zukunft einen Frauenarzt wählen – dies vor allem, weil mehr als 54 Prozent von ihnen laut Leios-Studie glauben, dass Frauenärzte umsichtiger und vorsichtiger sind als ihre weibliche Kollegen. – Und das ist ihr Kapital: Daher sollten männliche Ärzte im ersten Schritt die natürliche Scham behutsam abbauen und eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen. 7. „Ich habe ganz schön Angst“: Begleitpersonen sind wichtig Die überwiegende Mehrheit der Mädchen kam beim ersten Besuch in Begleitung; zu 62 Prozent mit der Mutter, zu 33 Prozent mit einer Freundin. Diese notwendige Unterstützung dokumentiert, wie angstbeladen und belastend der erste Besuch in den Köpfen der Mädchen ist. Kommunizieren Sie deshalb aktiv die Möglichkeit, in Begleitung zur Untersuchung kommen zu können, auch in Ihrer Praxis. Vielleicht erzählen es Mutter oder Freundin dann ja weiter. 8. Die Untersuchung: Gut und okay, aber hat er mit auch zugehört? Die Studienteilnehmerinnen äußern sich zufrieden: Immerhin beurteilen 75 Prozent der 14-16-Jährigen ihren ersten Gynäkologenbesuch als gut oder okay. Bei den älteren sind es 85 Prozent. Alles in allem wurden die Ärzte und Ärztinnen als nett und sympathisch angesehen, die den Teenagerinnen auch alle Abläufe gut erklärten. Allerdings nur 8 Prozent der Patientinnen empfanden ihre Gynäkologen als gute Zuhörer. Fragen Sie deshalb doch einfach nach, ob noch Informationsbedarf besteht und schenken Sie Ihren jungen Patientinnen ein „offenes Ohr“. 9. Zuhören, Fragen beantworten, sich Zeit nehmen Die Leios-Studie zeigt, dass die Mädchen sich mehr Zeit von ihren Gynäkologen wünschen. Zeit für das Zuhören, für die vielen Fragezeichen, die immer noch im Raum stehen, Zeit, um mit den Mädchen durchzugehen, was neu für sie ist und sie daher intensiv beschäftigt. Nur 14 Prozent bestätigten, dass die Gynäkologen wirklich auf Fragen und Ängste eingegangen sind. Der „Wunschgynäkologe“ allerdings, so 49 Prozent, sollte auf Fragen ausführlich antworten und, laut 42 Prozent, in der Lage sein, Angst und Unsicherheit zu nehmen. 10. Eine extra Teenager Sprechstunde: Geteiltes Leid ist halbes Leid Der Wunsch nach einer eigenen Teenager Sprechstunde entspringt sicherlich auch der Tatsache, dass die Mädchen alle im „selben Boot“ sitzen. Die Motivation, zum Gynäkologen zu gehen, ist fast ausschließlich das Interesse an Verhütungsmethoden und –mitteln sowie die Verschreibung der Pille. Da macht es nach Meinung der Teenagerinnen Sinn, mit anderen gemeinsam beraten zu werden. So könnten sie Erfahrungen untereinander austauschen und ihre Ängste besser verstehen. Weitere
Informationen rund um Verhütung, aktuelle Studien und vieles mehr finden Sie bei unserem
Linkpartner
(Quelle: Wyeth Pharma GmbH, 2001) |
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Natürlich kannst Du nachfragen, ob es mit wem Warten länger dauert. Auch kannst Du hier nach Informations-Material fragen. Meist sind zu vielen Themen Broschüren vorhanden. Diese Broschüren gibt es meisstens kostenlos! (Meist durch Pharma-Firmen gesponsert) |
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